Folge 15 - Was würde Max Weber sagen?

Shownotes

Ralf Kölbach ergänzt: „Man darf Weber keinesfalls zu plakativ verengen, etwa auf das viel beschworene protestantische Arbeitsethos. Das wollen wir auch gar nicht. Gleichwohl hat uns Weber auch heute noch einiges zu sagen.“ Und das mit deutlich tieferer Grundierung als der eine oder andere Politiker, der in Kameras und Mikrofone spricht, dass die Deutschen nur wieder mehr arbeiten müssten, und dann gehe es schon wieder aufwärts mit der Wirtschaft.

„Weber war mit einer sehr großen Ernsthaftigkeit unterwegs, die wir an der einen oder anderen Stelle heute wieder gut gebrauchen könnten“, so Kölbach weiter. Und so wurde aus der Idee, eine Podcast-Folge zu ihm zu machen, Realität. Wohl wissend, dass es durchaus ambitioniert ist, mehrere Jahrzehnte Forschung in eine gute halbe Stunde Podcast zu packen. „Wir haben es trotzdem getan. es geht uns ja wie immer vor allem um Denkanstöße und Impulse, nach dem Hören der Folge vielleicht noch ein Buch zu lesen oder einfach das gehörte nachhallen zu lassen. Also wünschen wir allen Hörerinnen und Hörern auch diesmal viel Spaß und freuen uns über Feedback“, so Hennemann.

Jetzt reinhören!

Mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/businesstalk Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de/podcast

Kommentare (1)

westwoody

Das ist interessant gewesen! Äußerst wichtig ist jedoch der Aspekt, das es auch das böse, ungerechte, eigensüchtige Element im Leben gibt. Auch derjenige, der die letzte Entscheidung zu treffen hat (gemeinhin der Chef, Kanzler, Ceo) tritt im Geiste an, Gutes zu tun. Im Zuge der schwierigen Durchführung des Führens verengt sich das Verhalten auf die Notwendigkeit, Erfolg zu haben. Das mit der Konsequenz, auch "Böses" zuzulassen oder mindestens zu dulden.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.